Max Mayr

3. Januar 2011

115. Geburtstag von Max Mayr

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rote-Nelke
Geburtstag von Max Mayr (* 3.1.1896 † 14.9.1985)
Widerstandskämpfer gegen den Faschismus

11. April 2010

65. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald

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Am Sonntag, dem 11. April 2010, jährt sich die Selbstbefreiung der Häftlinge des KZ Buchenwalds zum 65. Mal, damit endete der Naziterror im Lager. Das Sterben hörte leider nicht auf, denn trotz der Befreiung starben in den folgenden Wochen noch viele der nun ehemaligen Häftlinge an den Folgen der grausamen KZ-Haft und des Naziterrors. Im offiziellen Programm wird die Selbstbefreiung des Lagers leider nur auf den Begriff Befreiung verkürzt, was dem jahrelangen Mut so vieler Häftlinge nicht gerecht wird.

In diesem Jahr ist die Gedenkfeier besonders der Rettung der Kinder von Buchenwald durch Widerstandskämpfer im Lager und Angehörige der 3. US-Armee gewidmet. Hierfür wird in der Gedenkstätte Buchenwald die Hörinstallation “Buchenwald-Kinder” an drei Orten präsentiert, Block 8, Kleines Lager, Block 66. Max Mayr selbst war übrigens u.a. auch an der Rettung des wohl bekanntesten Kindes im KZ Buchenwald beteiligt, dessen Geschichte von Bruno Apitz’ in seinem bewegenden Roman “Nackt unter Wölfen” beschrieben worden ist.
Das offizielle Programm der Gedenkfeier zum 65. Jahrestag:
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3. Januar 2010

114. Geburtstag von Max Mayr

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rote-Nelke
Geburtstag von Max Mayr (* 3.1.1896 † 14.9.1985)
Widerstandskämpfer gegen den Faschismus

28. September 2009

Emil Grigorjewitsch Alperin

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Emil Grigorjewitsch Alperin, Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos (IKBD), geboren am 13. Juni 1922 in Odessa, ist am 26. September 2009 in Charkow verstorben, wie die Stiftung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora berichtet:
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13. September 2009

Tag der Opfer des Faschismus

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In den ersten Nachkriegsjahren war der zweite Sonntag im September der erste Gedenktag für die Opfer des Faschismus in Deutschland, bis der Kalte Krieg die Erinnerung in Ost und West auseinander dividierte. Überlebende der Konzentrationslager und anderer Haftstätten begingen ihn bereits wenige Wochen nach der Befreiung, so daß schon im September 1945 der erste Gedenktag stattfinden konnte.
Gedenkstaette-Buchenwald_ds-foto
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5. September 2009

Ewald Hanstein

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Ewald Hanstein in Bremen, 1924 in Oels bei Breslau (Schlesien) geboren, überlebte Auschwitz-Birkenau, Buchenwald, Mittelbau-Dora und die Todesmärsche. Nun starb er am 4. September 2009 in Bremen. Seine Familie hatte er schon als Jugendlicher verloren: ”Als ich in Auschwitz ankam, lebten nur noch drei Geschwister meiner Mutter. Als ich in Buchenwald ankam, hörte ich, daß alle vergast worden waren.” Ewald Hanstein war Mitglied des Vorstandes des Bremer Sinti-Vereins und langjähriger Vorsitzender des Bremer Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma. 2005 erschienen seine Erinnerungen von Ralf Lorenzen aufgezeichnet im Bremer Donat Verlag:
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15. August 2009

Robert Büchler

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Robert Büchler, geboren am 1. Januar 1929 in Topoľčany (Slowakei), ist am 14. August 2009 in Lahavot Haviva (Israel) verstorben, wie die Stiftung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora berichtet:
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1. Mai 2009

Der Funke : Tageszeitung für Recht, Freiheit und Kultur (ISK)

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In der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung sind die Jahrgänge 1932 und 1933 der Tageszeitung des ISK “Der Funke” digitalisiert und online als PDF-Dateien abrufbar. In den Projektinformationen (PDF-Datei) dieser lobenswerten Arbeit heißt es:
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19. April 2009

Schwur von Buchenwald vor 64 Jahren

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Schwur-von-Buchenwald

Am 19. April 1945 versammelten sich auf dem Apellplatz im befreiten Konzentrationslager Buchenwald 21.000 Männer und Knaben zu einer Trauerkundgebung und legten den Schwur von Buchenwald ab, der in französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache vorgetragen wurde.

Der Wortlaut des Schwurs von Buchenwald:

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11. April 2009

Befreiung und Selbstbefreiung im KZ Buchenwald

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Am 11. April 1945 konnten sich die Gefangenen des KZ Buchenwald angesichts der vorrückenden US-Amerikanern selbst befreien, das Lagertor wurde nach langen Jahren des faschistischen Terrors von innen durch die Häftlinge geöffnet! In der Wikipedia z.B. wird der Konflikt, ob es nun eine Selbstbefreiung der Häftlinge war oder nicht, in meinen Augen (nur eingeschränkt) vertretbar dargestellt. Die Darstellung dort läßt sich mit dem, was ich aus verschiedenen Schilderungen erfahren konnte oder in diversen Dokumenten zu lesen ist, grob in Einklang bringen (wenn auch der Anteil der Selbstbefreiung in der Wikipedia viel zu gering bewertet wird, auch die Anzahl der Häftlingswaffen stimmt nicht). Auch die von Max Mayr geschilderte Version, daß es eine Selbstbefreiung angesichts einer Vorhut der US-Amerikaner war und ihnen dafür Dank gebührt, deckt sich in einigen Punkten mit der Darstellung in der Wikipedia zum KZ Buchenwald.
Schändlich finde ich dagegen den Versuch in Art einer revisionistischen Geschichtsschreibung, die Ereignisse so umzubiegen und zu instrumentalisieren, daß die Selbstbefreiung der Häftlinge umgedeutet und kleingeschieben oder gar völlig geleugnet wird. Das wird dem Andenken an die beteiligten Häftlinge, ihrem Mut und den tatsächlichen Ereignissen in keinster Weise gerecht. (Siehe auch die Chronologie auf der Homepage zur Gedenkstätte Buchenwald.)
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